Was tun, wenn sich eine Blase gebildet hat?
Geschlossene oder offene Blase?
Eine geschlossene Blase schützt die Haut darunter und sollte möglichst nicht aufgestochen werden. Sie heilt am besten, wenn du sie mit einem Blasenpflaster abklebst und weitere Reibung vermeidest. Ist die Blase bereits offen, halte die Stelle sauber, desinfiziere sie vorsichtig und decke sie mit einem sterilen Pflaster ab.
Soforthilfe bei Blasen
Blasenpflaster wirken wie eine zweite Haut und entlasten die betroffene Stelle sofort. Unterwegs hilft als kurzfristige Notlösung auch ein sauberes Taschentuch oder etwas Tape, falls du kein Pflaster hast.
Blase am Fuß aufstechen – ja oder nein?
Nur in Ausnahmefällen und mit steriler Nadel, wenn die Blase sehr schmerzhaft ist oder droht, von selbst aufzuplatzen. Im Zweifel lieber geschlossen lassen, so schützt sich die Haut am besten.
Wann zum Arzt?
Bei Eiter, ausgeprägter Rötung, starken Schmerzen oder wenn du zu einer Risikogruppe gehörst, etwa bei Diabetes oder schlechter Wundheilung.
Mythen & Irrtümer
Nicht nur neue Schuhe verursachen Blasen. Offen oder geschlossen, grundsätzlich kann jedes Schuhmodell Blasen begünstigen, wenn Passform, Material oder Tragegewohnheiten nicht optimal sind. Besonders nach dem Winter, wenn die Haut an den Füßen oft empfindlicher ist und weniger Hornhaut aufweist, können selbst bereits eingelaufene Sommerschuhe an ungewohnten Stellen reiben. Entscheidend ist nicht allein der Schuhtyp, sondern wie gut der Schuh zum Fuß und zur aktuellen Hautbeschaffenheit passt.
Für die Behandlung von Blasen werden häufig Hausmittel wie etwa Teebaumöl empfohlen. Dieses kann die Heilung unterstützen, sollte aber immer vorsichtig auf seine Verträglichkeit getestet werden.